Aber lustig war es doch

Aber lustig war es doch

Kindheit und Jugend in der jungen Bundesrepublik

Jürgen von Landshoff

Romane & Erzählungen

Paperback

280 Seiten

ISBN-13: 9783740733773

Verlag: TWENTYSIX

Erscheinungsdatum: 27.02.2018

Sprache: Deutsch

Farbe: Ja

Bewertung::
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Teils witzig, teils nachdenklich, aber immer unterhaltsam erzählt der Autor von seiner Kindheit und Jugend nach dem Zweiten Weltkrieg. Er schildert biografisch, aber frei interpretiert, wie Großeltern und Mutter mit ihm in einem überfüllten Viehwaggon aus dem Sudetenland ausgesiedelt wurden, wie er in einem kleinen unterfränkischen Dorf aufwuchs, zur Schule ging und wie sie das anfangs recht entbehrungsreiche Leben meisterten und sich in der fremden Umgebung einlebten. Sein Vater kommt aus dem Krieg nicht zurück.
Der Autor zeigt aber auch, wie er und die Jungen und Mädchen in seinem Alter Spaß und Freude am Leben suchten und fanden. Dabei werden auch nicht die frühen Freuden an der Erotik außer Acht gelassen.
Er beschreibt das Leben der Bauern und die enormen Veränderungen, welche in den 50er und 60er Jahren die Landwirtschaft prägten.
Aber immer wieder sind es die kleinen Erlebnisse, vor allem mit seinen Großeltern, die Abwechslung in den Alltag bringen. Auch seine Mutter trägt mit ihren hausgemachten, teils rührend hilflosen, teils aggressiven Erziehungsmethoden bei, Peters Leben abenteuerlich zu gestalten.
Peter und seine Mutter kommen viel herum in Deutschland. Sie besuchen ihre Verwandten in Nord, Süd und West. Gerade bei seiner Tante und seinem Onkel in Oberbayern erlebt er, wie aufreibend das Arbeitsleben einer Krämerin und eines Bäckers ist.
Später dann wechselt er auf die höhere Schule und muss dazu ein Internat besuchen, weil keine weiterführende Schule in der Kleinstadt am Rande des Spessarts existiert. Intensiv wird dem Einzelkind klargemacht, dass es nicht allein auf der Welt ist, sondern es sich in der Gruppe behaupten und die oftmals merkwürdigen Gepflogenheiten, die sich aus dem engen Zusammenleben von fast einhundert Jungen ergeben, ertragen muss. Man macht ja alles zusammen, in jeder Hinsicht.
Es folgt eine Lehrzeit in einem Industrieunternehmen zum Kaufmann und endet bei der Einführung in die Liebe.
Damit ist die Kindheit vorbei und der Berufsalltag hat Peter fest im Griff. Langsam löst er sich aus dem engen Griff seiner Mutter, diese heiratet wieder, und Peter beginnt sein eigenes Leben: er bindet sich mit zwanzig. Seine große Liebe endet erst über vierzig Jahre später mit dem Tod dieser Frau.
Jürgen von Landshoff

Jürgen von Landshoff

Jürgen von Landshoff ist 1944 im damals deutschen Warthegau geboren; er verbrachte seine Kindheit und Volksschulzeit in einem unterfränkischen Dorf zwischen Spessart und Main.
Zum Besuch einer höheren Schule wechselte er auf ein Internat in Würzburg und nach einem Umzug in die Kreisstadt war er Fahrschüler, um in Lohr die Oberrealschule zu besuchen.
Es folgten Lehrzeit und Abschluss zum Industriekaufmann. Mehr und mehr interessierte ihn die Werbung. Als Texter und Konzeptioner in Werbeagenturen von Frankfurt und München arbeitete er über 30 Jahre für renommierte Marken, sogar für BMW und Fiat, entwarf Werbefeldzüge für alle möglichen Marken und sogar Personen, einmal auch für die Wahl zum Oberbürgermeister in Bayern. Und der hat gewonnen.
Der Autor veröffentlichte unter seinem richtigen Namen in den 80er-Jahren ein Kochbuch im damaligen Heimeran-Verlag. Außerdem schrieb er für ein Mineralwasser-Unternehmen das umfangreiche broschierte Buch Unser Wasser.
Gemeinsam mit einem Grafiker erarbeitete er das Kinderbuch Warum es keine Maikäfer mehr gibt, das jedoch ohne Veröffentlichung blieb.
Auch journalistisch war er tätig: Eine Reihe von Hauszeitschriften für große Unternehmen hat er aus der Taufe gehoben und lange Zeit betreut.
Der Autor war über 40 Jahren verheiratet; aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Seine Frau verstarb 2007, sein Sohn 2013.
Nach langer Zeit in München und später auf dem Land östlich der Hauptstadt ist Jürgen von Landshoff wieder in seine alte Heimat Unterfranken zurückgekehrt. Anfangs gab es große Schwierigkeiten mit der ersten Wohnung und dem alten Vermieterehepaar, das ihn permanent schikanierte; jetzt lebt er mit seiner Katze wieder in dem Dorf, in das er mit seiner Mutter und den Großeltern am Beginn seines Lebens ausgesiedelt wurde, in einem neuen Haus am Dorfrand.

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