Raum 29 Unsterblichkeit ... was soll das sein?

Raum 29 Unsterblichkeit ... was soll das sein?

Jürgen Timm

Band 29 von 55 in dieser Reihe

Romane & Erzählungen

ePUB

243,6 KB

DRM: kein Kopierschutz

ISBN-13: 9783740720728

Verlag: TWENTYSIX EPIC

Erscheinungsdatum: 07.11.2018

Sprache: Deutsch

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Kapseln des Lebens
Eremias, von Flammen und Stimmen umgeben, umkreiste das Feuer in großen Bögen:
Die ziehenden und saugenden Kräfte des Vakuums wirken über die Zeit.
Ihre Macht wird mächtiger, und mächtiger, am Ende sind sie übermächtig. Eine nachgerade unheimliche Müdigkeit bemächtigt sich der Jewehs.
Müde von all den Zeiten und Ewigkeit wollen sie nichts, nur schlafen, nur noch schlafen.
Diese Müdigkeit verstärkte sich in Schüben und es bestand die Gefahr, dass die Jewehs die Kontrolle über ihr Handeln verlieren würden. Ihre Berechnungen verlangsamten sich, es kam zu Fehlern, die Energien gingen zur Neige.
Das Ende nahte, die Jewehs wussten dies, sie verstanden, sie mussten eine Entscheidung treffen.
Wie zeigt sich das Sterben der Jewehs, wie offenbart es sich?
Eine große Müdigkeit befiel die Jewehs. Sie nahm ihnen die Kräfte. Sie konnten sich nicht wehren, und sie wollten sich nicht wehren.
Sie wussten, ihre Lebenszeit war vorbei. Sie schlossen die Augen, sie legten sich zum Schlaf in die heiligen Hallen der Ewigkeit.
Es war ein leichtes Sterben, weil, die Jewehs starben in dem Bewusstsein, dass es neues Leben geben werde. Sie hatten ihren Teil dazu beigetrage. Sie hatten die Kapseln des Lebens in die Urmeere entlassen, in die chaotischen Fluten des Seins, an den Anfang von allem.
Myriaden und aber Myriaden dieser Kapseln des Lebens, Erinnerungskapseln, Erinnerungen daran, wie es einst war, und der Kraft und dem Willen, dass alles wieder so werde, wie es einst war.
Kapseln des Lebens. Myriaden von ihnen, sie würden ihren Weg finden, in ein neues Universum, in ein geeignetes Universum, du weißt schon, eines mit den geeigneten Naturkonstanten.
Die Kapseln werden das neue Universum gestalten, sie werden die Entwicklung des Lebens betreuen, du weißt schon, all die Zufälle, damit es all die Zufälle gäbe, die notwendig sein würden,
damit des Leben sich entwickle, damit es eines fernen Tages Jewehs gäbe, diese wunderbaren Geschöpfe, damit das Leben weitergehe, damit nichts verloren gehe,
damit die saugenden Kräfte und zerstörenden Kräfte des Seins an sich niemals die Macht über das Leben bekämen.
Jürgen Timm

Jürgen Timm

Ich gehöre in den Jahrgang 39. Ich habe lange in Schwarzafrika gelebt und gearbeitet, mehrere Jahre davon in der Kalahari.
Ich hatte dort, in der Savanne, in der Wildnis, in der Einsamkeit, viel Zeit, über das Leben nachzudenken.
Stimmt nicht. Ich hatte keine Zeit, ich habe mir die Zeit genommen, genaugenommen gestohlen. Gott sei es geklagt.
Und nun sitze ich hier, in Lüneburg, und weiß immer noch nicht, was es mit dem Leben und dem Sterben auf sich habe, und ob es nicht doch eine Form der Unsterblichkeit geben könnte.

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